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Alles über Ihre Zielgruppe – der 6-Schritte-Plan

Wie Sie in nur 6 Schritten Ihre Zielgruppe finden

Für Ihren nachhaltigen Online-Erfolg müssen Sie Ihre Zielgruppe aus dem Effeff kennen. Doch welche Quellen zapfen Sie an, um an die echten Insights zu kommen?

Eine Frage, die wir in diesem Beitrag an einem echten Praxisbeispiel beantworten möchten.

Angenommen Sie sind ein Holzbau-Liebhaber möchten jetzt ein neues Online-Projekt dazu starten.

Als smarter Online-Unternehmer starten Sie nicht sofort mit der Erstellung ihres geplanten E-Books, sondern bleiben geduldig und fokussiert und schauen erstmal nach, welche Menschen sich eigentlich im Internet dafür interessieren.

 

Schritt #1: Fragen Sie Google

Sie geben also Ihr Thema in die Google-Suchmaschine ein und erhalten postwendend Vorschläge von Begriffen, nach denen ebenfalls tatsächlich von Usern im Zusammenhang mit Holzbau gesucht wird.

Zielgruppe Google-Suchleiste

 

Alle diese Begriffe notieren Sie sich natürlich. Denn sie verraten Ihnen, nach welchen Informationen Ihre Zielgruppe sucht. Und daraus können Sie natürlich auch erste Probleme Ihrer Zielgruppe ableiten. Probleme, die Sie aufgreifen und später inhaltlich sowohl auf Ihrer Webseite wie auch in Ihrem E-Book behandeln können und auch sollten.

Dann schauen Sie sich alle Webseiten auf den ersten zwei Suchergebnisseiten an, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie relevante Seiten in dem Bereich aussehen müssen und welche Informationen sie bereitstellen müssen.

Zielgruppe Google-Holzbau

 

Dabei ist folgendes aufgefallen.

Holzbau ist ein emotionales Thema, das eher Männer anspricht. Auf den meisten Seiten sind neben “Hochglanz-Fotos” von diversen Holzobjekten  Männer bei der Holzbearbeitung zu sehen. Und die meisten Seiten verwenden eher maskuline, “harte” Farben, wie grün, grau oder rot-braun.

In einem allgemeinen Holzwerkerforum gibt es derzeit 187 Kommentare über die verschiedenen modernen Holzbauweisen und die damit verbundenen Kosten. Auch die Kommentare stammen großteils von Männern. Wieder ein Indiz für Männer als Zielgruppe. Und wie es bei Kommentaren häufig ist, kann man wertvolle Insights über die Zielgruppe herauslesen.

So wird u.a. viel über die besten Holzarten, ihre Eigenschaften und deren Verwendung diskutiert. Ein Problem, dass bestimmt viele Neulinge haben.

Auch YouTube-Videos ranken recht weit oben in den Suchergebnissen. Ein Anzeichen dafür, dass die Zielgruppe gerne Videos anschaut. Also ein Thema, um das Sie sich in diesem Markt auf jeden Fall kümmern müssen, um Relevanz zu erzeugen. Und etwa in der Mitte der ersten Suchergebnissseite liefert Google weitere Fragen, die Nutzer zum Thema “Holzbau” stellen. Sie sollten alles notieren!

Zielgruppe Google-Holzbau-Videos

 

 

Schritt #2: Facebook Insights

Facebook ist vor allem darum so wertvoll, weil es unglaublich viele Nutzerdaten hat.

Und diese Daten können Sie sich auch zu Nutze machen, um Insights über Ihre Zielgruppe herauszufinden.

Das Tool, das Facebook hierzu zur Verfügung stellt, nennt sich wenig überraschend Zielgruppen-Insights.

Laut Facebook interessieren sich für Holzbau eindeutig Männer zwischen 25 und 34 Jahre, die verheiratet sind und eine Hochschule besucht haben.

FB-Zielgruppe-Holz

 

Obwohl das “nur” Facebook betrifft, haben diese Daten doch eine hohe Aussagekraft. Einfach weil Facebook aufgrund des Nutzerverhaltens (Likes, Kommentare, Gruppenmitgliedschaften) sehr genau feststellen kann, wer sich wofür interessiert.

Natürlich ist es nicht bei jedem Thema und in jeder Nische so leicht, seine Zielgruppe einfach nach Interesse einzugrenzen. Aber mit etwas Kreativität und Querdenken gibt es Abhilfe und Sie können sich über praktisch jede Zielgruppe von Facebook ein paar wertvolle Insights anzeigen lassen (auch über Ihre!). Dieses kostenfreie Training kann Ihnen helfen.

 

Schritt #3: Amazon-Rezensionen

Auf Amazon gibt es praktisch alles, auch jede Menge Bücher zu quasi jedem Thema. Daher halten Sie auch bitte in der Kategorie Bücher Ausschau nach Ihrem Thema.

Zielgruppe Amazon Buecher Holzbau

 

Durchforsten Sie die Kundenrezensionen der Bestseller zu Ihrem Thema, um weitere Fragen/Zweifel/Probleme/Wünsche der Zielgruppe herauszufinden. Fokussieren Sie sich vor allem auf die 2-4 Sterne-Bewertungen, da die erfahrungsgemäß die meisten Insights verraten. Kunden, die mit einem Stern bewerten, finden ohnehin fast alles schlecht und bei den 5-Sterne-Bewertungen ist alles „Friede, Freude, Eierkuchen“.

So beschwert sich z.B. ein Kunde über die Übersichtlichkeit des Buches. Ein wichtiger Punkt beim Erstellen eines eigenen E-Books.

Was es nicht sein darf, ist zu schwer verständlich und komplex, wie ein anderes Kundenfeedback verrät.

An diesen Beispielen sieht man sehr schön, dass Amazon eine echte Goldgrube sein kann, wenn es darum geht, wichtige Infos über seine Zielgruppe herausfinden zu wollen.

 

Schritt #4: Anfragen & Umfragen

Wenn Sie nicht mehr ganz am Start stehen und Ihre Webseite schon Besucher hat, dann werden Sie früher oder später unweigerlich E-Mails von Personen bekommen, die sich für Sie, Ihr Wissen und Ihre Produkte oder Dienstleistungen interessieren. Sie bekommen also Anfragen von Ihrer Zielgruppe!

Reagieren Sie auf die Mails, die Sie bekommen und antworten Sie jeder Anfrage persönlich. Ignorieren Sie keine Mails oder Support-Anfragen, nur weil Sie die Frage schon x-mal per Mail beantwortet haben und sie Sie vielleicht schon nerven.

Übrigens… ist Ihnen in diesem letzten Satz etwas aufgefallen?

Fragen, die Sie immer wieder gestellt bekommen, sind Fragen für die Ihre Zielgruppe brennt!

Notieren Sie sich solche Fragen und beantworten Sie sie nicht nur per Mail direkt, sondern auch inhaltlich auf Ihrer Webseite und in Ihrem Produkt. Lesen und antworten Sie auf Ihre Blog-Kommentare und fordern Sie Ihre Leser bewusst zum Kommentieren auf.

Arbeiten Sie auch gezielt mit Umfragen!

Hierzu können Sie zum Beispiel professionelle Tools wie Wufoo oder Google Formulare einsetzen.

Wenn Sie mit Ihrem Projekt Leads generieren (was zu empfehlen ist), dann wäre es doch schlau, direkt nach dem Eintrag in Ihren Verteiler kurz zu fragen, WER genau sich denn eingetragen hat, oder?

Wenn Sie zum Beispiel die Fragen…

  • Sind Sie männlich oder weiblich?
  • Wie alt sind Sie?
  • Was ist aktuell Ihre größte Herausforderung zum Thema xyz?

…stellen, dann dauert das keine Minute zum Beantworten und Sie werden wertvolles Feedback von Ihrer Zielgruppe bekommen.

Wenn Sie ein Produkt verkaufen, dann fragen Sie die „Nicht-Käufer“ nach deren Grund und genauso die Käufer, warum sie gekauft haben.

Kennen Sie die Gründe und Hürden, warum Menschen Ihre Produkte nicht kaufen, dann können Sie entsprechend darauf reagieren und Ihr Angebot optimieren. Wissen Sie, warum Menschen Ihr Produkt kaufen und was den schlussendlichen Auslöser gebracht hat, dann können Sie inhaltlich den Fokus genau auf diese Gründe legen und Ihre Kaufrate drastisch erhöhen.

 

Schritt #5: Go the Extramile

Etwas was die allerwenigsten machen. Schalten Sie Ihren Rechner aus, verlassen Sie Ihr Büro und sprechen Sie LIVE und persönlich mit Ihrer Zielgruppe.

Überlegen Sie sich, ob und wo sich Ihre Zielgruppe auch offline in Ihrem Umfeld befindet. Zum Beispiel im Familien-, Bekannten- oder Freundeskreis. Erweitern Sie Ihren Kreis auch auf die Freunde, Verwandten und Bekannten Ihrer Freunde. Vielleicht gibt es eine Person, die exakt in Ihr Beuteschema passt. 😉

Vielleicht der Lehrer Ihres Kindes, vielleicht der Schulwart an der Schule Ihres Kindes, vielleicht ein Arbeitskollege, vielleicht Ihr Hausarzt oder dessen Sprechstundenhilfe, vielleicht Ihr Trainingspartner in der „Muckipude“.

Wenn ja, sprechen Sie mit der Person!

Im Ernst. Nichts ersetzt ein persönliches Gespräch. Finden Sie heraus, was Ihre Zielgruppe fühlt, was sie beschäftigt, wie sie spricht und worüber.

In welche Schule ist sie gegangen, welche Ausbildung hat sie gemacht, wie alt ist sie, wie hoch ist ihre Kaufkraft, was verdient sie, welche Sprache spricht sie (Dialekt oder hoch-intellektuell)? Einfach alles, was Sie herausfinden können. Schreiben Sie alles auf, was Ihnen irgendwie relevant und wichtig erscheint.

Was ist eigentlich das Ziel einer doch so aufwendigen Zielgruppenrecherche?

Ein großartiges Produkt nicht für Gott und die Welt, sondern für einen klar definierten Kreis von Menschen entwickeln zu können, das massiven Mehrwert liefert, ein Problem dieser Menschen löst und über Jahre Bestand hat!

 

Schritt #6: Der Kunden-Avatar

Ein letzter Schritt, um genau das erreichen zu können, ist es, aus all Ihren Erkenntnissen und Aufzeichnungen einen Kunden-Avatar zu erstellen, der Ihren „Ideal-Kunden“ darstellt.

In diesem Holzbau-Beispiel könnte der Ideal-Kunde folgendermaßen aussehen:

Zielgruppe Heimwerker Holzbau

Das ist Simon (frei erfunden). 32 Jahre alt, verheiratet, einen Sohn.

Er arbeitet als Bürokaufmann in einem Kleinbetrieb und wohnt mit seiner Familie in einem kleinen Haus in Wien. Er hat ein gutes Leben und er liebt es, das gemeinsame Haus mit schönen Dekoartikeln aufzupeppen.

Vor einem halben Jahr hat er Holz mit in sein Sortiment aufgenommen und seitdem hat er dafür ein echtes Faible. Ein Schreiner ist ihm leider nicht angeboren, so gingen die ersten Hlzdekofiguren gründlich schief.

Aber er ist stark motiviert, dazuzulernen und aktuell im Internet auf der Suche nach verlässlichen Informationen und Ratschlägen, wie er mit Holz richtig umgehen muss, wo man es kauft, wie man es behandelt, sägt, verarbeitet  und pflegt.

Wozu er aber weder die Zeit noch die Lust hat, ist, sich stundenlang selbst alle nötigen Informationen aus den unterschiedlichsten Quellen zusammenzutragen, zu sortieren und daraus ein logisches Ganzes zu machen. Er ist auf der Suche nach einem leicht verständlichen Ratgeber, der ihn mit vielen ansprechenden Bildern sowohl die nötigen Basics vermittelt, aber auch schon tiefer in die Geheimnisse der Holzarbeiten einweiht. Gerne ist er bereit, für erstklassige Informationen, komprimiert und sauber aufbereitet in einem E-Book, auch den einen oder anderen Euro zu bezahlen.

Den eigenst erstellten Kunden-Avatar drucken Sie sich dann aus und hängen ihn an die Wand. Die Verbildlichung des Ideal-Kunden hilft Ihnen enorm bei jeglicher Art der Contenterstellung:

  • Sie schreiben Ihren Verkaufsbrief nicht für jedermann, sondern nur für Simon.
  • Sie texten Ihre E-Mails nicht für Frank, Heike und Steffen, sondern nur für Simon.
  • Sie setzen Ihre Facebook-Werbeanzeigen nicht für so viele Menschen wie möglich, sondern nur für Simon auf.
  • Sie erstellen Ihr Produkt nicht für Gott und die Welt, sondern nur für Simon.

Haben Sie erkannt, warum es so wichtig ist, sich intensiv mit seiner Zielgruppe auseinanderzusetzen und die dafür nötige Zeit zu investieren? 🙂

Bonus: Werben auf Facebook

Facebook Ads sind – richtig eingesetzt – eine geniale Traffic-Quelle und Sie können sogar mit nur 1 € Werbebudget pro Tag etwas bewegen (hier eine smarte Strategie dahinter – die 8 Cent Werbekampagne).

Richten Sie aber bitte nicht Ihr komplettes Business auf Facebook Ads und begeben Sie sich somit nicht in eine gefährliche Abhängigkeit. Facebook-Traffic sollte eine Quelle in einer cleveren Online-Marketing-Strategie sein, aber nicht die einzige.

Der einfachste Facebook Kurs der Welt ist der perfekte Einstieg für alle Anfänger und diejenigen die noch Probleme mit profitablen Facebook Marketing Kampagnen haben.

Deine erster Beitrag, deine erste Werbekampagne, dein Werbemanager und viel mehr werden dem Kunden 1:1 vorgezeigt. Checklisten runden dann die Arbeit mit einem roten Faden ab.

 

Facebook Marketing – Erfolg ohne Werbeanzeigen!

Mit dieser Facebook Marketing Strategie haben wir ein Team mit über 1.000 Partnern aufgebaut – ohne Werbeanzeigen!

Facebook Marketing – Viedeokurs

Mit Facebook können Sie ohne Zusatzkosten eine maximale Reichweite aufbauen. In diesem Videokurs (ca. 2 Stunden) wird Ihnen gezeigt worauf es ankommt. Damit Ihre Interessenten Sie von selbst anschreiben und Sie automatisiert antworten können!

 

Die Zielgruppenrecherche ist mühsam und nicht immer einfach, aber sie lohnt sich zu 100%!

Viel Spaß bei Ihrer Zielgruppenrecherche 🙂

 

 

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